Chlamydien sind die mit Abstand häufigste bakterielle Geschlechtskrankheit in Deutschland – und gleichzeitig eine der am meisten unterschätzten. Der Grund: Bei den meisten Infizierten verläuft die Ansteckung komplett ohne spürbare Symptome.
Kein Brennen, kein auffälliger Ausfluss, kein Grund zur Sorge – zumindest gefühlt. Genau diese Unauffälligkeit macht Chlamydien so tückisch: Sie verbreiten sich leise weiter und können unbehandelt zu Komplikationen führen, die erst Jahre später sichtbar werden.
Dieser Beitrag erklärt, warum Chlamydien so oft übersehen werden, was im Körper passiert, wenn sie unbehandelt bleiben, und wer laut gesetzlicher Empfehlung sogar ein Recht auf kostenlose Vorsorge hat.
Merksatz
Keine Beschwerden heißt nicht keine Infektion. Bei Chlamydien ist das Fehlen von Symptomen eher die Regel als die Ausnahme – Testen ersetzt hier das Abwarten auf ein Warnsignal, das oft gar nicht kommt.

